Projekte von Mitte 2025 bis Mitte 2026

Ein Haus mit Geschichte
Dieses denkmalgeschützte Gebäude stammt aus dem Jahr 1935. Der kräftige Rotton erinnert an Ochsenblut und verleiht ihm eine warme, eigenständige Ausstrahlung. Bei der Farbgestaltung war uns wichtig, den Charakter des Hauses zu bewahren. So verbindet die Farbe die Geschichte des Gebäudes mit seiner heutigen Nutzung.
Neues Spiel mit dem Bestand
Die Farbtöne für dieses Haus haben wir aus dem Bestand aufgenommen und behutsam aufgehellt. Das warme Gelb der Fassade und das sanfte Grün der Fensterläden fügen sich zum roten Ziegeldach. Die originalen Läden konnten erhalten werden: Wir haben sie repariert und mehrfach mit Ölfarbe lasiert. So zeigt sich das Haus frisch, ohne seinen vertrauten Charakter zu verlieren.


Anno dazumal
Bei diesem Haus renovieren wir mit Materialien und Techniken, wie sie schon vor 150 Jahren verwendet wurden. Zuerst entfernten wir die kunstharzhaltigen Schichten. Anschliessend bauten wir die Wand mit Kalk neu auf und strichen sie mit Kalkkaseinfarbe. Ein Sgraffito verbindet das Familienwappen mit der Form der neuen Lampen. So erhält die Wand eine Gestaltung, die zur Geschichte des Hauses und zu seinen Bewohnern passt.
Licht, Farbe und Raumtiefe
Bei der Renovation der Kirche in Bremgarten haben wir die Farbtöne auf das Licht und die Architektur abgestimmt. Der Chor erhält dadurch mehr Tiefe und der historische Raum eine warme, ruhige Atmosphäre. Die Farbe nimmt sich zurück und lässt die Wirkung des Raumes zur Geltung kommen. Je nach Tageslicht zeigen sich feine Veränderungen im Zusammenspiel von Wänden und Materialien.


Monochrome Farbgestaltung
Die Farben nehmen sich zurück und geben den Autos die Bühne. Ein gebrochenes Weiss mildert die Helligkeit der Ausstellungsfläche, während die dunkle Wand einen ruhigen Hintergrund schafft. Davor kommen Form, Lack und Details der Fahrzeuge besonders gut zur Geltung. Die monochrome Gestaltung verbindet den Raum zu einem stimmigen Ganzen.
Ölfarbe für eine langlebige Holzfassade
Die alte Kunstharzlasur auf der Holzverkleidung haben wir mechanisch abgeschliffen und die Fassade anschliessend mit Ölfarbe neu aufgebaut. Damit ist das Holz wieder mit einem Anstrich geschützt, der sich bei Bedarf pflegen und überarbeiten lässt. Die nächste Renovation dürfte dadurch deutlich weniger aufwendig werden. Für diese Holzverkleidung setzen wir auch künftig auf Ölfarbe.


Ein kräftiger Farbton findet seinen Platz
Zunächst wünschte sich die Bauherrschaft einen kräftigen Farbton für die Fassade. Den passenden Platz dafür fanden wir in der gedeckten Nische zwischen Innen- und Aussenraum. Hier kann die Farbe ihre volle Wirkung entfalten. Die Fassade gestalteten wir in einem hellen Gelbton, der zur Entstehungszeit des Hauses passt.
Das Licht des Heubodens weitertragen (Diplomarbeit)
Ausgangspunkt war die besondere Lichtstimmung im Heuboden des Schigu: Sonnenstrahlen fallen durch Ritzen und Ornamente und lassen das Holz warm und golden erscheinen. Diese Atmosphäre habe ich mit der Farbspannung in Claude Monets Juan-les-Pins (1888) verbunden und in ein Farbkonzept für die Räume übersetzt. Warme und kühle Töne, Glanz und farbige Schatten nehmen das vorhandene Licht auf und führen die Geschichte des Hauses weiter. So soll die Gestaltung die Menschen aus dem Quartier berühren und ihnen den besonderen Charakter des Ortes spürbar machen.


Eine Oase zum Entspannen
In diesem Behandlungsraum darf das Licht weich und ruhig wirken. Die dunklen, matten Wände verzichten auf die starke Reflexion weisser Flächen und geben dem Raum eine geschützte Atmosphäre. Helle Möbel und Tageslicht setzen dazu einen sanften Kontrast – ein Ort, an dem man zur Ruhe kommen kann.
Giederung der Ausshülle in 4 Zonen (Projektarbeit)
Das Gebäude an der Langstrasse 111 hat sich über Jahrzehnte an neue Nutzungen angepasst und soll auch künftig Raum für Kultur bieten. Meine Gestaltung bewahrt seine Identität und nimmt zugleich den lebendigen Charakter des Quartiers auf. Dafür gliedere ich die Fassade in drei Zonen: Privatzone, Leinwand und Graffiti. Ein zurückhaltendes Eukalyptusgrün schützt den Wohnbereich optisch und vermittelt Beständigkeit. Die helle Leinwand bietet Platz für Plakate und Projektionen und kann auf wechselnde Nutzungen reagieren. Der Sockel an der Rolandstrasse bleibt eine Fläche für Graffiti und damit im Austausch mit dem öffentlichen Raum. Ein calienteroter Akzent am Eingang lädt zum Eintreten ein und verbindet das Haus mit der Atmosphäre der Langstrasse.

